Go BUCS! – Schulbeginn

Mit meiner Gastfamilie und Schule war alles etwas kurzfristig, weshalb ich an meinem dritten Tag in Louisiana dann auch schon so gut wie in der High School saß. Meine Schule ist die Alfred M. Barbe High ( http://www.cpsb.org/barbehigh ) im Gegensatz zu  meiner Schule in Deutschland ist dieser Ort einfach nur riesig! Der Campus hat 10 Gebäude mit Klassenräumen, zwei Sporthallen, ein Football und ein Baseball Stadion, weitere Sportplätze eine Cafeteria, eine Bücherei und einen Gemeinschaftsraum. Zu diesem überwältigen Ort muss man sich dann noch die 2000 High School Schüler vorstellen und dann sage ich: WELCOME TO BARBE!
Die Stunden die ich jeden Tag habe sind: Geometry Ady. (Adv. heißt advanced und bedeutet so viel wie „für die schlaueren Schüler“) , Englisch II, U.S. History, Fine Art Survey, PE Girls, Speech und Chemistry Adv. Außerdem habe ich noch Lunch. Mein Schultag beginnt um 7.45 Uhr und Schulschluss habe ich dann um 15.10 Uhr.

Auch eine Uniform gibt es hier. Weißes, Navy oder Columbia blaues Poloshirt in eine blaue oder beige Hose gesteckt. Dazu ein Gürtel.
Nur am Freitag ist es erlaubt ein normales T-shirt zu tragen, allerdings muss dieses von der Schule sein.

An meinem ersten Tag wurde ich sozusagen ins kalte Wasser geschmissen. Nachdem mein Gastvater mich angemeldet hat ging die Schule für mich auch DIREKT los! Ich war wahnsinnig aufgeregt. In Louisiana hatte die Schule schon seit knapp einer Woche angefangen, was das ganze nicht viel besser gemacht hat, da sich die Leute schon kennengelernt haben. Ich durfte mich in jeder Stunde vorstellen, mir wurden tausende von Fragen gestellt und vom Unterricht habe ich so gut wie kein Wort verstanden. Ich war dann schon froh wieder zu Hause zu sein.
Jetzt gehe ich fast vier Wochen zur Schule und alles ist viel besser geworden. Die für mich wichtigsten Punkte sind, dass ich Freunde gefunden habe und, dass ich verstehe was die Lehrer reden.
Als Austauschschüler ist erst einmal jeder total interessiert an dir. Ich habe jetzt aber eine Gruppe von anderen Zehntklässlern die ich richtig nett finde, die mich mögen und mit denen ich immer in der Lunchpause zusammen sitze. Auch nach der Schule haben wir uns schon getroffen. Freunde machen Schule doch wesentlich besser!!
Wie ich ja gesagt hatte verstehe ich die Lehrer jetzt. Das klingt erst einmal komisch aber es ist war. Innerhalb dieser Zeit habe ich schon so viel gelernt und mein Englisch wahnsinnig verbessert.

Natürlich gibt es auch Dinge an der Schule die ich nicht besonders mag, wie zum Beispiel das Bus fahren, die Zeiten und definitiv die Hausaufgaben.
Jeder hat dieses typische gelbe Schulbus Bild, was auch richtig ist. Der Bus hält direkt vor meiner Haustür, was ich ziemlich gut finde, allerdings macht er das auch bei jedem anderen Schüler. Das macht dann aus einer Strecke die eigentlich fünf Minuten dauert knappe 40. Mein Bus kommt also um 6.50 Uhr und setzt mich um 4.10 Uhr wieder zu Hause ab.
Wie ihr seht habe ich eine ziemlich langen Schultag und diesen fünf mal die Woche. Dazu kommt aber einfach noch dass ich dann wenn ich dann endlich zu Hause bin noch bis ungefähr sieben Hausaufgaben mache und bis neun lerne. Dies bedeutet dass ich in der Woche keine Freizeit habe. Für die Amerikaner ist das normal für mich allerdings total ungewohnt und nicht besonders schön.

Eine weitere Sache die für viele Leute typisch Amerika ist, ist dass die meisten Schüler in irgendwelchen Clubs sind, aus diesem Grund bin auch ich Mitglied in zwei. Ich bin Mitglied im Art Club und spiele Tennis im Barbe Bucs Tennis Team. Dies sind Dinge die ich an der Schule mag.

Da ist noch eine Sache die ich an der Schule über alles liebe. Die Football Spiele!!!

Hierüber berichte ich aber extra.

Ich hoffe ihr könnt euch wenigstens ein wenig vorstellen wie die Schule hier ist und habt einen ersten Eindruck.

Eure Lissa 🙂

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