MARDI GRAS 2K15

Von Paraden über king cake zu bunten Ketten und Masken! Mardi Gras ist etwas, dass sicherlich nicht jeder erleben darf!

Hier in Louisiana, mit New Orleans als Mardi Gras Hauptstadt, feiern wir jedoch ununterbrochen! An den Schulen haben wir Paraden und auch in den Städten selbst finden Umzüge statt. Mardi Gras 2015 war am Dienstag, der 17. Februar, aber die Paraden beginnen schon zwei Wochen davor.

Ich selbst war bei keinen großen Paraden, denn meine Gastfamilie hatte etwas anderes unvergessliches geplant.

Während unserer Mardi Gras Ferien in der Schule haben wir uns nämlich auf den Weg nach New Mexico gemacht und dort einen 5 Tage langen Ski Urlaub verbracht.

Darüber habe ich in meinem letzten Artikel berichtet!

Eure Lissa 🙂

Ski fahren, Schneeballschlacht und Schwimmen in New Mexico!

Gebrochene Knöchel, im Bikini in den Schnee und in der Mitte von nirgendwo komplett ohne Benzin sein sind. Das ist eine schnelle Zusammenfassung unseres 5 Tage langen Ski Urlaub in Red River, New Mexico.

Ich fange nun aber erst einmal am Anfang an. Wenn ihr meine älteren Beiträge gelesen habt wisst ihr ja, dass ich während den Mardi Gras Ferien im Ski Uhrlaub war. Wir sind sehr früh am Morgen losgefahren. PapaD (Gastopa), Brady (Gastvater), Laurie (Gastmutter), Camille (Gastschwester, 8) und Henry (Gastbruder, 6) kamen mit. Jack, der sich sein Schlüsselbein gebrochen hatte, und CC, die zu klein war, sind mit der Oma zu Hause geblieben. Die Fahrt dauerte fast 16 Stunden, doch mit einem Fernseher im Auto und jeder menge Schlaf lässt es sich aushalten.

Während Brady und Laurie beide schliefen fuhr PapaD. Er hatte erst keine Probleme, denn es war sein Auto und er war schon öfter nach New Mexico gefahren. Als ich dann jedoch aufwachte standen wir irgendwo in der Mitte von Nirgendwo an der Seite der Straße. Keine Häuser weit und breit. Brady wusste überhaupt nicht was er sagen sollte, während Laurie sich vor lachen gar nicht mehr einkriegen konnte. In diesem super modernen Auto, dass sich so gut wie selbst fährt, war der Tank komplett leer. Als PapaD dann aus dem Auto sprang und fragte ob er laufen oder lieber wie ein Anhalter den Daumen ausstrecken sollte konnten wir uns alle vor lachen nicht mehr einkriegen, doch PapaD meine es ernst. Es war anscheinend auch nicht sein erstes mal ohne Benzin.

Nach ungefähr 30-40 Minuten waren wir dann wieder unterwegs. Ein Polizist hat meinen Gastopa zur nächsten Tankstelle gebracht und er kam mit einem Kanister voller Benzin wieder. So etwas habe ich noch nie erlebt.

Als wir dann endlich in New Mexico, allerdings noch nicht in Red River waren haben wir die Nacht in einem der schlimmsten(für die Umgebung dort war es eins der besten) Hotels verbracht. Das Waschbecken hatte ein Loch und das Wasser lief unten raus, wir haben benutzte Socken in der Schublade gefunden und im Restaurant haben die Gläser nach Seife geschmeckt. Laurie fand es noch ein bisschen schlimmer als ich und hat die ganze Nacht gesagt wie geekelt sie ist. Wir waren alle nur froh, dass es nur eine Nacht war.

Am nächsten Morgen mussten wir nur noch eine Stunde fahren. Wir waren nun schon in den Bergen und wir konnten Schnee sehen. Camille und Henry hatten vorher noch nie echten Schnee gesehen oder angefasst. Das fand ich ziemlich lustig, da es ja so ziemlich jedes Jahr in Deutschland schneit. Wir hatten bereits unsere Ski Klamotten an, da wir heute schon los wollten. Camille, Henry und ich waren in der Skischule angemeldet und Laurie, Brady und PapaD können wahnsinnig gut Ski fahren,wie ich später herausfand.

Ich war noch nie Ski gefahren, deshalb hatte ich eine Menge zu lernen. Mein Privatlehrer war allerdings super cool. Sein Name war Paul und er hat mir alles beigebracht in sehr kurzer Zeit. Ich habe dann meinen ersten Tag auf der Beginner Rampe verbracht. Gegen Ende des Tages hat Bradymir dann jedoch vorgeschlagen mit ihm und Laurie auf den Berg zu kommen. Eine der schlimmsten Erfahrungen meines Lebens, denn ich war definitiv noch nicht bereit. Ich beschreibe es mal so: Ich habe 100 Mal meinen Ski verloren, gebettelt um einfach runter zu laufen und habe heulend im Schnee gesessen ohne meine Ski, weil ich sie nicht auf dem steilen Berg anziehen konnte. Nach einer Stunde und einer Menge Hilfe von Laurie habe ich es dann allerdings doch nach unten geschafft.

Am selben Tag hat PapaD sich seinen Knöchel gebrochen. Wir haben das erst herausgefunden als wir wieder zu Hause waren, aber er ist nach dem ersten Tag in unserem Ferien Haus geblieben und konnte kaum auftreten. Das tat mir sehr leid.

Am nächsten Tag habe ich mich mit meinen Kurven beschäftigt, welche ich verbessern musste um auf den richtigen Berg zu gehen. Bei Mittag fühlte ich mich sehr wohl und als Laurie mich gefragt hat ob sie mich nach oben bringen soll habe ich ja gesagt. Es war ein Erfolg. Dank meines üben habe ich es geschafft den Berg ohne Probleme zu meistern, natürlich war dies der einfachste Weg. Ich war trotzdem so stolz, dass kann ich gar nicht in Worte fassen! Ich habe mich Tag für Tag verbessert. An unserem vorletzten Tag war es dann so weit. Ich habe einige der Mittelschweren Wege gemeistert also wollte ich auf die schwerste Rampe gehen. „The Face“ ist der Name einer der steilsten Abhänge in Red River. Mit einem mulmigen Gefühl und ein paar Wacklern habe ich es geschafft. Ich bin einen schwarzen (das bedeutet schweren) Abhang hinunter gefahren. Alle waren sehr beeindruckt, denn nach dem ersten Tag hätte dies wohl niemand erwartet.

(Dies ist eins meiner Lieblings Bilder, die ich in diesem ganzen Jahr gemacht habe!)

An diesem Tag haben Henry, Camille und ich dann noch eine Schneeballschlacht gehabt, denn es hat gegen 16 Uhr angefangen zu schneien. Wir hatten unendlich viel Spaß.

Eine andere Sache, die ich noch nie in meinem Leben gemacht hatte war im Bikini durch den Schnee zu rennen. Unser Ferien Haus hatte einen Whirlpool und einen normalen Pool. Beide waren draußen und deshalb natürlich beheizt. Um in den Pool zu gelangen musste man aber laufen. Es schneite und alles was wir anhatten war ein Bikini, eine Mütze und Boots. Es war so kalt, das glaubt mir keiner. Im Pool angekommen war es jedoch super angenehm. Es war am schneien und ich saß im Pool. Ein unvergessliches Erlebnis.

Nach vier Tagen auf der Piste mussten wir dann jedoch leider wieder nach Hause. Der Urlaub war einer der besten, den ich je hatte und ich habe das Ski fahren für mich entdeckt. Dies war sicher nicht mein letzter Skiurlaub.

Es tut mir leid, dass dieser Beitrag sehr lang geworden ist, doch ich habe eine Menge erlebt und hoffe ihr hattet Spaß am lesen.

Eure Lissa

 

Sweet Sixteen MASQUERADE!

Ein Ereignis, dass ich sicherlich nie vergessen werde ist Hillary Simon’s Geburtstagsparty!

  

                    Hillary und ich!                                                   Meine Maske

Meine Freundin Hillary hat zu ihrem 16. Geburtstag einen Makenball veranstaltet. Alle meine Freunde waren dort und noch viele andere Menschen!

Hier ind ein Paar Bilder, die ich mit meinen Freunden gemacht habe:

                  Shea und ich                                            Wenaya und ich

           Anna und ich                                                     Kaitlin und ich

            Emily und ich                                                  Valeria und ich 

Wir haben getanzt und gefeiert!

Ich hatte unglaublich viel Spaß und werde meinen ERSTEN MASKENBALL nie vergessen!

Christmas with the Cunninghams!

Du bist nie zu alt um Weihnachten zu genießen!

Für jedes Amerikanische Kind ist es nichts besonderes den Weihnachtsmann zu treffen. Für uns Deutsche jedoch schon und deshalb hat mich meine Gastfamilie mitgenommen 😀 Santa Clause hat mich gefragt was ich mir denn wünsche und nachdem ich mit, ich weiß nicht, geantwortet habe kam sein Vorschlag. Ein Auto?

Christmas Morning:

Am Weihnachtsmorgen, der in Amerika am 25.12 ist, gibt es GESCHENKE! Ich habe um sieben Uhr morgens mit meinen Gastgeschwistern im Zimmer gewartet, bis wir ins Wohnzimmer kommen durften. Dort lagen Stapel an Geschenken! Einer nach dem anderen haben wir Geschenke geöffnet. Auch ich habe eine Menge bekommen, wie zum Beispiel eine Kette, Klamotten, DVD’s… nach unser kleinen Bescherung kamen noch Oma’s, Opa’s, Tanten und Onkel. Einige von ihnen sind mit mir und meinen Geschwistern noch später ins Kino gegangen. Wir haben Into the Woods geguckt. (Auch wenn dieser Film nicht sehr gut war, war es cool 😀 )

Einer meiner Lieblings teile des Tages war unser Nerv Battle! Alle meine Gastgeschwister haben Nerv Pistolen oder Pfeil und Bogen zu Weihnachten bekommen, sodass wir einen kompletten Familien Kampf hatten. Wir haben eine Menge gelacht und hatten unglaublich viel Spaß!Jeder hat mitgemacht! Zerstört haben wir auch „nur“ eine Glasvase und ein Weinglas. 😀

Zum Abendbrot hat mein Gastvater dann noch eine große Auswahl an leckerem essen gekocht.

Es war ein toller Tag, und obwohl ich an Weihnachten natürlich meine Familie in Deutschland vermisst habe, war ich froh, dass ich nicht von Heimweh klagen kann.

Eure Lissa 🙂

 

Deutsche Traditionen in Amerika!

 Nikolaus!

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Da ich meiner Gastfamilie auch etwas von der deutschen Weihnachtstradition bringen wollte, habe ich beschlossen ihnen die Nikolaus Tradition zu zeigen. Ich habe Schokolade besorgt und am 5. Dezember habe ich zusammen mit den Kindern die Schuhe vor die Tür gestellt. Am nächsten Morgen durfte jeder seinen Schuh wieder holen und sie haben sich wahnsinnig gefreut!

Ein Kommentar von meiner Gastmutter, dass ich nie vergessen werde war „Wait? Y’all clean your shoes? I don’t think I’ve ever done that before!“ (Übersetzung: „Warte! Ihr putzt eure Schuhe? Ich glaube nicht ich habe das jemals gemacht!)

Der Adventskalender!

Viele Leute wissen gar nicht, dass es den Adventskalender nicht überall gibt.

Im Dezember habe ich mein erstes Paket aus Deutschland bekommen und dort drin waren 5 selbstgemachte Adventskalender. Meinen Mama hat mit Deutscher Schokolade und kleinen Geschenken eine Kalender für jedes Kind gemacht. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, genau wie meine meine Gastgeschwister.

Meine Gastmama hat mir sogar versprochen diese Tradition beizubehalten!

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Die Adventskalender im Jungs zimmer (und Fisher unser Hund)

December, my favourite month!

HAPPY BIRTHDAY LISSA 😀

Sweet 16!

Der 16. Geburtstag ist etwas sehr besonderes in Amerika. Die meisten meiner Freunde haben  direkt an ihrem Geburtstag ihren Führerschein bekommen und einige dann als Geschenk noch ein Auto. Davon kann nur jeder Deutsche träumen.

 Da ich nun aber Deutsch bin hatte ich dann doch einen etwas „normaleren“ Geburtstag.

Mein Geburtstag war an einem Dienstag, deshalb habe ich ja schon mal 8 Stunden in der Schule verbracht! Meine Freunde haben trotzdem das beste draus gemacht.

Meine Gastfamilie hat mir wahnsinnig tolle Geschenke gemacht und ich habe mich sehr gefreut. Wenn man nicht viel erwartet, jedoch eine Menge bekommt ist die Überraschung unbeschreiblich.

 Christmas in school!

Obwohl ich zur High School gehe haben wir ein paar Events, um die Weihnachtszeit zu verbessern, gehabt. Am 10.12 sind während beider Mittagspausen der Chor und die Band aufgetreten. Es hat mir wahnsinnig gefallen. Meine Freunde und ich hatten eine Menge Spaß und ich war zum ersten mal wirklich in Weihnachtsstimmung.

Eine andere Sache, von der ich öfters gehört, aber nie gemacht hatte, war das singen von den sogenannten Christmas Carols. In einer meiner Klassen haben wir uns in 4-er Gruppen zusammengetan und ein Lied eingeübt. Das besondere war allerdings, dass wir dem Song einen Kreativen Touch geben sollten. Es ist schwer zu beschreiben aber meine Gruppe hat mit „Händen und Füßen“ den Beat für Santa Claus is coming to town  gemacht und dazu gesungen. Meine Favoriten waren ein gerapptes Rudolph the Red-Nosed Reindeer und Jingle Bells mit beatboxing.

Erst war ich aufgeregt und mir war das ziemlich unangenehm vor so vielen Leuten zu singen, aber im Endeffekt war es super cool und nicht nur die Klassen, sondern auch wir hatten eine Menge Spaß!

WEIHNACHTSFEIER!

Jeder war schon einmal auf einer Weihnachtsfeier. Ob von der Schule, der Arbeit oder nur mit der Familie. Meine zwei Weihnachtsfeiern waren allerdings „anders“.

Weihnachtsfeier mit meinen Freunden: 

Eine Pyjama Party mal anders! Von heißer Schokolade wären wir Polar Express gucken,übers Marschmello machen, Wichteln, anderen Weihnachtsspielen bis zum Tanzen zu Disco Musik, auf unserer Weihnachtsparty war alles vertreten!

Das Highlight der Party(für mich) war der „Schnee“. Ich habe meinen Freunden natürlich vom Schnee in Deutschland erzählt und da es diesen hier in Louisiana nicht gibt haben meine Freunde mir Schnee besorgt. (Watte um genau zu sein) Das war eine super Überraschung und  wir hatten unfassbar viel Spaß!

Familien Weihnachtsfeier:

Wir hatten auch mehrere Familienfeiern, doch ich werde nur von der interessantesten berichten 😀

Meine Gastfamilie ist ziemlich groß, denn wenn deine Mama 32 Cousins und Cousinen hat kommen auf einer Weihnachtsfeier eine menge Leute zusammen.

Die Party fand in einem Indoor Spielplatz statt. Erst war es etwas ungewöhnlich, da es eine menge alte Leute waren, doch zu mindest alle Kinder hatten ihren Spaß! Ich habe viele Leute kennengelernt und es war nicht so schlimm, wie jeder erwartet hatte. Das Highlight des Abends war ein Völkerball Wettkampf. Wir spielen dieses Spiel immer in Deutschland in der Schule (ich hasse es) und hier in Amerika spielen wir es auf einer Weihnachtsfeier! So unterschiedlich können Länder sein.

Das nächste große Event ist Weihnachten, doch davon berichte ich nächstes Mal!

Eure Lissa 🙂

Erst Halloween, dann Thanksgiving und jetzt ist schon Weihnachtszeit!

Halloween 2014!!!!

Hallowenn ist ja doch etwas größer in Amerika! Die Häuser voll mit Spinnennetzen, Grabsteine im Garten und Kürbisse wo man auch hinschaut. Als dann endlich Freitag warhaben sich alle fertig gemacht. Ich war die Zahnfee 😀

 

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Ich war für kurze Zeit auf einer Halloween Party mit Augen im Punsch und abgehackten Fingern zum essen. Doch dann ging es los zum „Trick or Treat“. Nach einiger Zeit bin ich dann jedoch wieder nach Hause gegangen, wo ebenfalls eine kleine Halloween Party war und habe Süßigkeiten verteilt.

Es war sehr cool all die Kostüme und Dekorationen zu sehen!

Thanksgiving 2014

Vor 2 Tagen war dann Thanksgiving. Was das für mich bedeutet? Essen, essen und noch mehr essen!

Wir haben einen groß Teil der Familie getroffen, indem wir erst zum Lunch eingeladen waren und danach zum Dinner. Es gab natürlich den Traditionellen Truthan! Wir haben alle zusammen gebetet und VERSUCHT nett zu einander zu sein, auch wenn das unter meinen Gastgeschwistern natürlich nicht immer geklappt hat.

Wir haben nachher noch ein Lagerfeuer gemacht und hatten einen schönen gemütlichen Abend bis ….

….es los ging mit Black Frieday shopping! Das bedeutet ab 12 Uhr Mitternacht gibt es riesige Rabatte, wie zum beispiel 50% auf alles in vielen Klamottenläden. Es waren Massen von Menschen, die in die Läden geströmt sind! Ich war mehr begeistert wie viele Menschen ich gesehen habe, als was für Rabatte es gab. Ichhatte allerdings eine Menge Spaß und habe meine Freunde getroffen. Um 3 Uhr Nachts bin ich dann allerdings super müde ins Bett gefallen.

Die Vorweihnachtszeit! 

Heute ist der dritte Tag nach Thanksgiving und in unserem Haus geht es schon länger drunter und drüber. Mein Gastvater hat den kompletten gestrigen Nachmittag damit verbracht geschätzte 5000 Lichter im Garten und auf dem Dach zu befestigen. Die Arbeit hat sich allerdings auch gelohnt. Trotz einem leuchtenden Grundstück sind wir nicht das beeindruckteste Haus in der Nachbarschaft. Viele Häuser hier sind komplett mit Lichtern überdeckt!

Während in unserem Haus 24 Stunden am Tag Weihnachtsmusik läuft haben meine Gastmutter, die Kinder und ich auch ordentlich geschmückt. Der berühmte bunte Tannenbaum steht, die Kürbisse wurden mit Rentieren und Weihnachtsmännern ersetzt und vom Kamin hängen die „Stockings“. Jeder in unserer großen Familie hat einen Strumpf dort hängen. Auch ich. Es war ein Geschenk meiner Gastfamilie und ich habe mich riesig gefreut.

Zur perfekten Weihnachtzeit gehört für mich Schnee, doch auf den muss ich dieses Jahr leider verzichten. In unserem doch noch ziemlich warmen Louisiana, ist trotz einen paar kalten Tagen keine große Chance auf Schnee. In den Läden und auf meiner Schule sieht es allerdings aus, als ob wir Minusgrade hätten. Von dicken Jacken, über Handschuhe und Schal bis zu den dicken Fellboots, hier ist alles in den Läden und die Leute tragen es auch. Jedes Mal wenn ich dann aber zur Schule gehe und Leute in kurzer Hose sehe die neben ihren Freunden stehen, welche Winter Boots tragen, muss ich doch etwas lachen.

Ich halte euch weiter auf dem laufenden!

Eure Lissa 🙂

LSU- Geaux TIGERS!!

Football ist ja ziemlich groß hier in Amerika und deshalb brachte meine Gastfamilie auch mich zu meinem ersten Football Spiel. Die meisten Leute hier in Louisiana halten zu den LSU Tigers (Louisiana State University).
Am Samstag den 27.10 haben wir uns dann also auf den Weg nach Barton Rouge gemacht. Nach zwei Stunden Auto fahrt waren wir dann gegen drei Uhr da.

Nachdem wir ein paar Freunde meiner Gastfamilie getroffen haben sind nach der Band, den Cheerleadern und „golden Girls“  auch schon die Spieler einmarschiert.

Ich war von den tausenden von Menschen vor dem Stadium schon total begeistert aber unsere Stadium Club Seats haben dann alles noch getoppt. Wir hatten spitzen Plätze und so viel zu essen wie wir wollten.

Es war wahnsinnig beeindruckend wie alle Leute die Tigers angefeuert haben und ich hatte eine Menge Spaß.

Am Ende haben wir sogar gewonnen und ich war sehr glücklich, dass ich das Tiger Stadium das erste mal live sehen durfte, denn normalerweise treffen wir uns mit Freunden meiner Gastfamilie und gucken es im fernsehen.

Wir sind am selben Abend noch nach Hause gefahren.

Es war super!

Eure Lissa

Homecoming Week 2k14!

Homecoming ist zwar schon vorbei aber was bleibt sind die Erinnerungen und Fotos von dieser unglaublichen Nacht!

Für mich begann alles mit der Homecoming week. Eine Mottowoche, wo man mal keine strenge Schuluniform tragen muss.

Am Montag war Minion Monday, wo man entweder als Minion oder als Disney Character kommen konnte. Ich habe einfach nur pinke Sachen getragen und dazu Minni Maus Ohren.

Am Dienstag war dann Nerd Day. Wir hatten eine Menge Spaß und sahen mega schlau aus 😀

 

Mittwoch ging es dann weiter als Dynamic Duo! Auch wenn wir eher ein trio waren.

Es ging nämlich mit Superman Cape durch die Schule.

Für Throwback thursday habe ich die alte Cheerleader Jacke von meiner Gastmutter getragen, die vor 15 Jahren von der gleichen High School ihren Abschluss gemacht hat auf der ich gerade bin.

Unbenannt

Und zu guter letzt habe ich dann mit einem blauen Tutu den Blue Day gefeiert.

Ich hatte eine tolle Woche.

Am Samstag war es dann endlich so weit und Homecoming war da. Ich war im Nagerstudio, meine Gastmutter hat mein Make-up und meine Haare gemacht, ich habe mein kleid angezogen und dann ging es auch schon los.

  

Ich habe mich mit all meinen Freunden getroffen und wir haben eine menge Gruppenbilder gemacht. Jeder hatte sein Eltern dort stehen und die haben fotografiert. Ich habe mich schon fast wie ein Star gefühlt mit ungefähr 20 Kameras auf mich gerichtet.

Nach den Fotos waren wir essen und dann beim Ball unserer Schule, wobei ich dass nie im Leben Ball nennen würde. Es war eine Party, wir haben nur alle Ballkleider getragen 😀

Um 11 ging es dann noch zu einer Freundin wo wir alle die Bilder angeschaut haben, gegessen haben und einfach nur Spaß hatten.

 

Es war ein super toller Abend!

   

Eure Lissa

 

 

Meine Gastfamilie und Freunde!

Ich muss zugeben, dass ich noch nie richtig erzählt habe mit wem ich denn überhaupt so lebe hier während meines Jahres, deshalb erzähle ich euch jetzt etwas über meine Gastfamilie.

Laurie ist meine Gastmutter, sie ist eine ESL Lehrerin, was bedeutet, dass sie Kinder unterrichtet, die Englisch als zweite Sprache haben. Das hat mir persönlich sehr geholfen, das sie genau versteht wo die Probleme sind und sehr gut erklären kann. In ihrer Freizeit geht sie dann zusammen mit ihrem Mann ins Fitnessstudio. Mein Gastvater heißt Brady und Arbeitet bei Deep South Cranes. Laurie’s Bruder, mein Gastbruder und er gehen oft zusammen Fischen oder „dug-hunting“. Ich selbst war auch schon einmal mit wozu ich sagen muss, dass es sehr schön war den Sonnenaufgang in Louisiana über dem Wasser zu sehen, doch mir taten die armen Enten doch leid.

Meine Gastgeschwister sind Jack, der für eine zehn jährigen Jungen wahnsinnig viel liest, Henry der so gut wie jeden tag mit seinen Freunden spielt, Camille die mich durch ihr Cheerleading beeindruckt und CC die einfach nur wahnsinnig süß ist und mich sehr zu mögen scheint.

Wir haben ein mittelgroßes Haus in dem ich mein eigenes Zimmer mit Badezimmer habe. Wir haben einen großen Garten und wohnen in einer sehr schönen Nachbarschaft mit öffentlichem Pool, Park und Tennisplatz. Graywood, unsere Nachbarschaft, ist sehr reich und das macht sich vor allem durch eine Golfplatz durch und um die Straßen bemerkbar. Doch auch einige Häuser sehen eher aus wie Villen.

Meine Gastgroßeltern haben außerdem ein Familien „Camp“. Dieses Haus am See ist wahnsinnig schön und ich liebe es dort. Es dauert ungefähr 20 Minuten mit dem Auto um dort hinzukommen und wir sind oft am Wochenende dort, um einfach nur zu entspannen, die Familie zu treffen oder ein Lagerfeuer zu machen.

In meiner Schule habe ich viele Freunde gemacht. Ich habe jetzt eine Gruppe gefunden mit denen ich Lunch esse, mich aber auch außerhalb der Schule treffe. Meine beste Freundin ist Valeria aber wir unternehmen eine Menge mit der ganzen Clique, wie zum Beispiel Homecomming worüber ich euch noch berichten werde.

Eure Lissa 🙂